Bonalive® putty ist eine hochgradig formbare, leicht anwendbare Knochenregenerationstechnologie, die das Knochenbildung auf natürliche Weise unterstützt.

Bonalive® putty ist ein optimiertes Knochenersatzmaterial für die Orthopädie, Traumatologie und Wirbelsäulenchirurgie. Bonalive® putty kann direkt auf den Knochendefekt aufgebracht werden, ohne dass dazu ein Mischen oder eine Vorbereitung erforderlich sind.

Bonalive® putty ist ein bioaktiver, osteokonduktiver und osteostimulativer* synthetischer Knochenkavitätsfüller, der als sterile und einsatzbereite Paste geliefert wird . Es ist kein Mischen, Befeuchten oder anderweitige Vorbereitung erforderlich. Er besteht aus bioaktivem Glas S53P4 sowie einem synthetischen Bindemittel, d. h. einer Mischung aus Polyethylenglykolen (PEG) und Glyzerin.

Durch die Röntgenopazität von Bonalive® putty ist eine postoperative Evaluierung möglich, sodass Chirurgen die Heilung der Patienten verfolgen können. Im Gegensatz zu Bonalive® granules hemmt Bonalive® putty bakterielles Wachstum nicht.

Verwendungszweck
Bonalive putty ist ein synthetischer Knochenersatz, der für die Knochenrekonstruktion und -regeneration verwendet werden kann

Indikationen
Bonalive putty ist für die Füllung, Rekonstruktion und/oder Verbindung von Knochenkavitäten und Knochenspalten traumatischen, pathologischen oder chirurgischen Ursprungs indiziert, wenn autologe Lösungen nicht anwendbar sind oder nicht ausreichen Diese Knochendefekte des Skelettsystems können aus der orthopädischen Chirurgie, der Unfallchirurgie, der Neurochirurgie oder der kranio-maxillofazialen Chirurgie stammen Bonalive putty ist indiziert zur Anwendung in der Wirbelsäulenchirurgie, bei gutartigen Knochentumoren sowie zur Behandlung von Osteomyelitis, wenn pathologisches Gewebe chirurgisch entfernt wurde.

Vorgesehene Anwender
Zur Verwendung durch medizinisch qualifizierte Fachkräfte. Der Anwender muss mit Knochenverpflanzungen und Fixiertechniken vertraut sein

*non-osteoinductive

Medizinische Schulung

Kontraindikationen

Bonalive putty darf nicht angewendet werden:

  • In akut oder chronisch infiziertem Gewebe, wenn das infizierte Gewebe nicht ausreichend entfernt oder nicht mit einer geeigneten Therapie behandelt wurde
  • Um Strukturen zu ersetzen, die starker mechanischer Belastung ohne Stabilisierung ausgesetzt sind
  • Bei Patienten mit akuten traumatischen Verletzungen mit offenen äußeren Wunden in der Nähe des Defekts, bei denen ein Infektionsrisiko besteht, wenn kein angemessenes Infektionsmanagement durchgeführt wird
  • Bei Patienten, die an oder in der Nähe der Implantationsstelle Chemotherapie oder Bestrahlungstherapie erhalten haben oder erhalten werden
  • Bei Patienten mit bekannter Allergie gegen bioaktives Glas, PEG und/ oder Glycerol

Mögliche Komplikationen und Nebenwirkungen

  • Unzureichende Knochenbildung, rezidivierende Infektionen im Zusammenhang mit Osteomyelitis sowie lokale Gewebereizungen
  • Allgemeine postoperative Komplikationen wie Druckempfindlichkeit, Schmerzen, Rötung, Ödem, Serom, Seromaustritt, Hämatom, Schwellungen und Flüssigkeitsansammlung im Operationsbereich
  • Chirurgische Komplikationen im Zusammenhang mit Knochenersatzverfahren, einschließlich Wundinfektionen, verzögerter Knochenheilung, Repositionsverlust, Verlust des Knochenersatzmaterials sowie Transplantatprotrusion und/oder -dislokation

 

Einheitsgröße
  • 1 cc | Ref. 16110
  • 2,5 cc | Ref. 16120
  • 5 cc | Ref. 16130
  • 10 cc | Ref. 16140
Zusammensetzung
  • 53 % SiO2
  • 23 % Na2O
  • 20 % CaO
  • 4 % P2O5
  • Polyethylenglykole (PEG) und Glyzerin
Technische Daten
  • Medizinisches Produkt
  • der Klasse III mit dem CE-Zeichen
  • Sterilisiert
  • In verschiedenen Einheitsgrößen erhältlich

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